- 24.06.1751 – Kittlitz – Karl Gotthelf von Hundt – „Zu den drei Säulen“ – Adlige, Offiziere, Beamte – sehr  klein- 04.04.1764 – Görlitz (neben Schönhof) – Johann Ernst von Gersdorff (sächs. Kammerherr und Landesältester des Görlitzer Kreises) erster Meister vom  Stuhl – Zur gekrönten Schlange – Logenname vom Ordensnamen – wurde als Mutterloge der Lausitzgegründet- von 1794 bis 1804 – Loge im Dunkeln – Unordnung, Nachlässigkeit des Meister vom Stuhl (MvSt)
- 05.04.1804 wieder eröffnet – Karl Gottlob von Anton (1751-1818) MvSt
- Anzahl der Mitglieder nahm zu – Neißstraße 30 - Loge gewann Ansehen
- 1811 unter Beteiligung der Görlitzer Brr. Gründung der Großloge von Sachsen
- 1815 – Wiener Kongress – größte Hälfte Sachsens zu Preußen
- wegen Edikt des preuß. Königs mussten Görlitzer einer preußischen Loge beitreten - Große Loge Royal York, die 1898 gegründet wurde – Beitritt 1816 zu RY
- 1818 starb K. G. von Anton
- wieder eine unheilvolle Zeit
- in 7 Jahren 4 Stuhlmeister
- bald wäre Auflösung gekommen
- in Görlitz wohnende Brr. anderer Logen retteten die GSG-  mit dem Königl. Kanzleidirektor Dittrich begann ab 1839 eine segensreiche Zeit
-  war dreißig Jahre MvSt
-  begründete 1847 Witwen- und Waisenkasse der Loge
(diese Stiftung hatte am 30.06.1920 – vor der Inflation - Kapital von 78.274,56 Mark)- Bautzner Loge „ZgM“ 1848 Vorschlag Oberlausitzer Logenverband  Gründung 21.10.1849 (Bautzen, Görlitz, Lauban und Zittau)- Neißstraße zu klein (1862 119 Mitglieder)
- Beschluss Bau Logenhaus
- Handdarlehensscheine für Finanzierung
- Br. Gustav Kiessler (Theater, Viadukt, Bahnhof) baute das Haus
- 17.04.1864 Eröffnung zum 100. Stiftungsfest– 250 Brr.
- erst 1872 Aufnahme eines Juden
- GSG betrieb bei RY eine Statutenänderung
- 70-er bis 80-er des 19. Jh. waren Jahre der Juristen (Richter)
- 1897 197 Brr. – teilweise bis zu 8 Aufnahmen pro Jahr- Ende 19. Jh. wurde umfangreicher Familienverkehr in Loge zur Tradition
- mit Mitgliederzahl stieg finanzielle Kraft der Loge
- z.B.halbjährlich aus Erträgen der Witwen- u. Waisenkasse 2.000 Mark- man hatte auch „große“ Probleme
- Kegelbahn war in schlechtem Zustand
- Weinvorräte „beängstigend“ niedrig (unter 300 Flaschen)- Inflation gut überstanden – 209 Brr.
– Schreiben aus Reichenberg

- 29.06.1930 – RA / Notar Dr. Alwin Glätzner letzter MvSt

- 05.04.1933 letzter Eintrag im Protokollbuch – alle Tätigkeiten einstellen

- 27.10.1934 vor Notar Wedel in Görlitz Vertrag mit Ev. Parochialverband:
§ 1 „Die Loge schenkt der Kirche ihr Grundstück Kahle 21, die Kirche nimmt diese Schenkung an.“
– so passierte der Wechsel von 3.349 m²